Ministerpräsident Bodo Ramelow übernimmt Schirmherrschaft über Thüringer Wünschewagen

Ein letzter Besuch auf dem Apoldaer Zwiebelmarkt, am 25. Geburtstag eine Fahrt an die Ostsee, eine Woche Urlaub am Nebelhorn, ein Besuch des Erfurter Zooparks – oft sind es kleine Wünsche, die für Menschen am Ende des Lebens große Bedeutung haben. Ministerpräsident Bodo Ramelow unterstützt das Projekt und übernimmt die Schirmherrschaft über den Thüringer Wünschewagen.

Der thüringer Wünschewagen startete offiziell am 1. Februar dieses Jahres. Seine erste emotionale Fahrt hatte er aber bereits im Dezember 2017, als der sehnlichste Wunsch einer 62-Jährigen schwerstkranken Frau, ihre kleine Enkeltochter noch einmal als Schauspielerin in einem Weihnachtsmärchen in deren Kita zu bewundern, erfüllt werden konnte. Seit dem werden regelmäßig Wunschfahrten mit Zielen in ganz Deutschland durchgeführt.

Nun wird dem thüringer Ministerpräsidenten Bodo Ramelow die Ehre zu Teil die Schirmherrschaft über dieses Projekt zu übernehmen. „Auch wenn es kein leichtes Thema ist: Sterben gehört zum Leben dazu und muss von uns angenommen werden“, sagte Ministerpräsident Bodo Ramelow zur offiziellen Übernahme Anfang November. „In unserer Gesellschaft gelingt es immer besser, sich auf die Bedürfnisse sterbender Menschen einzustellen. Hospize und Einrichtungen der Palliativversorgung, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Menschen auf ihrem letzten Weg zu begleiten, leisten dabei unverzichtbare Arbeit. Und auch der Wünschewagen ist ein ganz wichtiger Baustein, indem er kranken Menschen noch einmal besondere Momente ermöglicht. Indem er ihnen hilft, innere Ruhe zu finden und Kraft für den letzten Weg zu sammeln. Deshalb ist es mir eine Herzensangelegenheit, diese Schirmherrschaft zu übernehmen.“

Wir freuen uns über die Zusammenarbeit!