ASB-Stiftung fördert Kooperation

Symbolbild
Foto: ASB Hannover

Mit einem Scheck über 4.400 Euro fördert die Stiftung des Arbeiter Samariter Bundes Deutschland den Hospizverein in Jena. ASB-Bundesgeschäftsführer Ullrich Bauch und ASB-Stiftungspräsidentin Dr. Christine Theiss kamen persönlich an die Saale, um die Unterstützung zuzusagen. Die Förderung wird für einen in Kooperation mit dem ASB Kreisverband Jena entstehenden Kinderhospiz-Dienst verwendet, der sich diesem gleichermaßen sensiblen wie schwierigem Thema widmet.

Die langjährige Kickbox-Weltmeisterin und Stiftungspräsidentin Dr. Christine Theiss übergab den symbolisch überdimensionalen Scheck an René Zettlitzer (Geschäftsführer des ASB Jena), Prof. Jens Dawczynski, (Vorstand ASB Jena), Dr. Christine Theiss (ASB Stiftung) und Prof. Bernd Wiederanders (Förderverein Hospiz Jena). „Der Gedanke, dass ein Kind stirbt ist unerträglich. Für die betroffenen Familien bricht eine Welt zusammen. In erster Linie natürlich für das Kind. Es wird um seine Zukunft sowie um seine unbeschwerte Kindheit gebracht. Natürlich sind ebenso die Eltern betroffen, müssen das, was sie am meisten lieben leiden sehen und werden ihr Kind in absehbarer Zeit verlieren. Wir wollen den Familien zur Seite stehen", sagte Theiss, selbst Mutter einer kleinen Tochter.

„Das ist eine psychologisch außerordentlich anspruchsvolle Arbeit", sagt Prof. Bernd Wiederanders vom Förderverein Hospiz Jena im Rahmen der Fördermittelübergabe. „Wir möchten Dienstleistungen von Hospiz- und Palliativdiensten entwickeln, die derzeit deutschlandweit noch unterentwickelt sind", so ASB-Bundesgeschäftsführer Ullrich Bauch.

Der ASB Kreisverband Jena unterstützt den Förderverein Hospiz durch einen ab dem Jahreswechsel fahrenden „Wünschewagen". Dieses wachsende Projekt erfüllt todkranken Menschen deren letzten Wunsch. Die erwarteten Transporte erfordern spezielle Fahrzeuge, die der ASB Jena zur Verfügung stellen wird, sagte der 1. Vorsitzende des ASB Jena, Prof. Dr. Jens Dawczynski.